»Viele sagen, der Krieg gehe verloren. Sie sagen es mit vorgehaltener Hand, denn dies laut auszusprechen ist gefährlich. Ich kann es nicht hören, will es nicht glauben, obwohl es offensichtlich ist. Insgeheim weiß ich auch, es wird so sein. Was wird kommen? Werden wir uns wiedersehen?«

  

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»Die Judenmadonna« erzählt die Geschichte eines außergewöhnlichen Kunstwerkes und einer Liebe, die das Unmögliche überwindet. Golda, die Tochter einer jüdischen Familie aus Bergheim im Elsass gerät in eine folgenreiche Beziehung mit dem Colmarer Maler Martin Schongauer. Im Jahr 1473 bildet er sie als »Madonna im Rosenhag« ab. Doch Schongauer, wie die meisten seiner Zeitgenossen ein Judenfeind, ahnt nicht, dass seine Geliebte als Tochter eines jüdischen Rosshändlers geboren wurde. Als ihre Identität durch den Inquisitor Heinrich Institoris, den Verfasser des »Hexenhammers«, aufgedeckt zu werden droht, muss sie aus Colmar fliehen.

 

 

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Am 22. November des Jahres 2009 schloss das Redemptoristenkloster Bous nach 60 Jahren Wirkungszeit (1949-2009) für immer seine Pforten. Die Schaffung eines geeinten Europa auf christlicher Grundlage einte den schon damals weltweit vernetzten Redemptoristenorden mit der saarländischen Landesregierung, die unter Führung von Ministerpräsident Johannes Hoffmann eine europäische Saar wollte, um die Erbfeindschaft der Nachbarn Frankreich und Deutschland begraben und die europäische Zukunft der Länder bauen zu können. Dieser Gedanke begegnet an zahlreichen Stellen in der spannend zu lesenden Hauschronik, die in diesem Buch von Thomas Gergen erstmals ediert und kommentiert wird.

 

 

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Der Schriftsteller Anders Nieheim ist nach vierzig Jahren aus Berlin in seine saarländische Heimat zurückgekehrt. Nach der Ankunft versucht er, seinen Alltag neu einzurichten. Er besucht nach Jahren wieder Sankt Wendel und Saarbrücken. An die Stelle der Erinnerung tritt gleich­berechtigt eine fremde Wirklichkeit, die auch von seinen Träumen bedroht wird.

 

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Expressionismus – Eine Epoche und die Saarregion

»Ich will und muss bald weg von hier, für (hoffentlich) immer, ich möchte wieder die Landschaft wechseln, – es ist schon zum Kotzen! Ich werde jetzt zum nächsten Tonkünstlerfest einreichen, einfach um meinen grössten Bedürfnissen nachgeben zu können, – das Reisen und damit in die weite Welt zu kommen, zu atmen! [...] Überall stinkt es alldeutsch! Also heraus und weit weg!« (Erwin Schulhoff)

 

Expressionismus und Saarregion – ein bislang kaum bekannter Zusammenhang. Doch es gab sie: Autoren, die aus der Saarregion stammen oder zeitweise dort lebten und die in bedeutenden Verlagen und Zeitschriften des Expressionismus veröffentlichten.
  

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Wir freuen uns, mit wie viele faden tief einen neuen Gedichtband von Ulrike Bail vorstellen zu können.

In diesem Werk umkreist Bail die Sprache des Nähens, welche über die jahrhundertelange Geschichte dieser Kulturtechnik Wörter voller Assoziationen, Doppeldeutigkeiten und fast exotischer Schönheit geschaffen hat. Der Autorin gelingt es, die so poetische Sprache in Gedichte zu betten, welche sich um das Kitten, das Zerreißen und die Zusammenführungen zwischen Menschen und der Natur drehen.

 

 

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