»Edith Aron notiert Einzelheiten, Kleinigkeiten, scheinbar absonderliche Eigenschaften und Merkmale von Menschen und Dingen, mit denen sie in ihrer Kindheit Umgang hatte, und die sie nun festhalten will im Gedächtnis. Es ist ein geradezu manisches Aufsammeln von Erinnerungen, so als verlöre man sein Leben, wenn man vergisst. Ich bin überzeugt, dass im Benennen, so wie Edith Aron es versteht, das Erinnerte gebannt ist. Es ist eine eigenartige Form der Rekonstruktion von Leben, das aber verloren wäre, wenn es nicht diese Kraft gäbe, das Erinnerte so genau zu benennen, wie Edith Aron es tut.«

Ludwig Harig

 

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