Die Ärztin Elsa Lundenstein tötet ihren todkranken Geliebten Maurice Vaudrémont
auf dessen Wunsch hin mit Schmerzmittel. Nach seinem Tod wird sie zur
alleinigen Erbin seines Pharmaunternehmens. Elsa gesteht ihre Tat Maurice’
Schwester Nicole. Nicole, die ihre frühere Freundin Elsa inzwischen als
Eindringling in ihre Großbürgerliche Familie betrachtet, verständigt Polizei und
Justiz. Der Fall wird vor Gericht mit einem Berufsrichter und sieben
Geschworenen, die aus der Bevölkerung rekrutiert werden, verhandelt. Da sich die
Geschworenen nicht einig werden, gelingt es dem Richter seine Ansichten
ungehindert durchzusetzen.
Amila kritisiert die Vorstellung von der Objektivität der Justiz und zeigt auf, dass
Urteile immer von der individuellen Lebenswirklichkeit und Moralvorstellung der
Personen abhängen, die die Urteile fällen.