Theobald Hock - Schönes Blumenfeld

Theobald Hock
Schönes Blumenfeld

Ausgewählte Gedichte

Mehr als hundert Jahre nach der letzten Leseausgabe stellt der Conte Verlag den vielleicht bedeutendsten "saarländischen" Autor dem breiten Publikum vor: Theobald Hock mit seinem "Schönen Blumenfeld", einem Vorläufer der Barockdichtung. Zuletzt war Hock nur noch dem Fachpublikum bekannt. Doch er verdient mit seiner Mischung aus Villon'scher Deftigkeit und dem Klageton eines Gryphius schon längst eine Wiederentdeckung.
Thematisch kontrastiert Hock Lust und Leid, Hoffnung und Vergehen. Er mischt Ernst und Spaß, Lehrreiches und Belustigendes. Den Begehrlichkeiten der Menschen steht die Eitelkeit alles Strebens gegenüber. Theobald Hock zeigt am Übergang von Renaissance und Humanismus zum Barock die Welt voll tiefster Ambivalenzen zwischen ausschweifendem Überschwang und kontemplativer Vanitas.
Von den 90 Gedichten der Erstausgabe wurden die 56 besten ausgewählt. Die Texte sind in zeitgenössischem Deutsch und neuhochdeutscher Übertragung abgedruckt. Mit einem ausführlichen biographischen Nachwort herausgegeben von Bernd Philippi und Gerhard Tänzer.