Uwe Eduard Schmidt
Der Wald in Deutschland im 18. und 19. Jahrhundert
Das Problem der Ressourcenknappheit dargestellt am Beispiel der
Waldressourcenknappheit in Deutschland im 18. und 19. Jahrhundert
- eine historisch-politische Analyse
"Der Wald in Deutschland im 18. und 19. Jahrhundert war eine sich gebietsweise bedrohlich verknappende Ressource. Heftig wurde darum gekämpft zwischen Staat und Bürger, Förster und Bauer. Holzfrevel aus blanker Not war an der Tagesordnung." (BDF aktuell, 12/02)
"Akribisch beschreibt er Waldnutzung und Verteilungskämpfe um die Ressourcen. Dabei kreisen seine Erläuterungen um die Frage einer nachhaltigen Bewirtschaftung der Waldungen. Die Untersuchung besticht durch die große Menge verarbeiteter Quellen." (Schweizerische Zeitschrift für Forstwesen, 3-4/03)
"Damit liegt erstmals eine wissenschaftlich fundierte Darstellung der Waldverhältnisse des 18. und 19. Jahrhunderts vor, die vor allem auf die konfliktbeladenen wechselseitigen Beziehungen zwischen ländlicher Bevölkerung und landesherrlicher Forstwirtschaft
eingeht." (Holz-Zentralblatt, Nr. 59, Juli 2003)
"Die Schrift weist neue Wege forstgeschichtlicher Analysen und Wertungen. So ist das Bemerkenswerte an seiner Arbeit, dass er neben den rein forstlichen Aspekten auch sozial-, wirtschafts- und mentalitätsgeschichtliche Quellen auswertet. Neben dem anspruchsvollen Inhalt spricht auch das methodische Vorgehen für eine Empfehlung." (Forst und Holz, 1-2/03)
"Die Untersuchung glänzt durch ihre Vielzahl an Details und ihrem - zumindest mit Bezug auf die Saarregion – Anspruch auf Vollständigkeit. So wartet Schmidt mit allerlei Anekdoten und Kuriosa auf. Für Heimatforscher dürfte Schmidts Arbeit ein dankbarer Fundort für die lokale Geschichtsschreibung sein." (H.-H. Krämer in Saarbrücker Hefte, Nr. 90, Dezember 2003)
"U.E.Schmidt liefert einen wichtigen, informativen und ausgewogenen Beitrag zu den Debatten über ‚Waldknappheit’ oder ‚Holznot’ in der frühen Neuzeit. Obwohl eine seit langem schwelende historiographische Debatte in den beiden letzten Jahrzehnten wieder
aufgeflammt war, ist diese Arbeit, vielleicht überraschenderweise, der erste ernsthafte Versuch, Existenz und Ausdehnung von Holzknappheit in regionaler oder nationaler Abstufung zu beziffern.(...) Das Werk errichtet in diesem Forschungsgebiet insgesamt einen neuen Standard. Es verlangt unbedingte Beachtung sowohl als exzellente Datenquelle für die linksrheinischen Regionen als auch als notwendige und ausgewogene Darstellung unseres Wissens über die Wald- und Energiegeschichte Deutschlands in diesem Zeitraum." (Paul Warde, University of Cambridge, in Sehepunkte 3 (2003), Nr.11; aus dem Englischen übersetzt.)
"Der Leser bleibt nicht in der Vergangenheit stehen. Vielmehr wird zum Nachdenken angeregt, ob die damaligen Strategien beim Umgang mit knappen Ressourcen auf vergleichbare heutige Probleme übertragbar sind, oder ob es sinnvolle Lösungsansätze gibt." (Saarjäger, Winter/02)