Rezensionen zu "Pavels Idiot"
- "[...] Der Germanist, Philosoph und vielseitige Künstler zeichnet in seinem Erstlingswerk so einfühlsam und atmosphärisch dicht die Konflikte des Protagonisten nach und fesselt den Leser dabei durch authentische Schilderungen und linguistische Feinheiten. [...]"
Newsletter IFAK e.V. Bochum, März 2009
- "[...] Greilich (34, "Ruhrgebietler" mit Leib und Seele) hat ein interessantes, weil gegen den Zeitgeist gebürstetes Debüt vorgelegt, das weder marktschreierisch noch mitleidheischend, sondern nüchtern-ironisch darauf aufmerksam macht, wie unlebbar sich das Dasein für Menschen gestaltet, die in der gesellschaftlichen Hierarchie keinen Platz finden. Wortstark, interkulturell informativ, frei von Zwangsoptimismus."
Connie Hag, ekz-Informationsdienst, Januar 2009
- "[...] Ein Roman, der nachdenklich stimmt und noch lange widerhallt in den Gedanken des Lesers. Schön, dass er von einem Mann geschrieben wurde, sicherlich könnten sich viele männliche Leser in dem Protagonisten Pavel wiederfinden und vielleicht überwindet auch der ein oder andere von ihnen seinen höchstpersönlichen Idioten."
Der Gelsenkirchener Stadtspiegel im Januar 2009.
- "[...] Greilich zeigt die zahlreichen Konflikte, in denen vor allem Pavel steckt, durch gelungene und interessante Innenschau, er lässt Pavels Gedanken weit schweifen und allerlei lustige Spiele ausführen.Oft haben die einen linguistischen Hintergrund, geboren durch Pavels Liebe zur Sprache. [...] Pavel und André Greilich leben im Ruhrgebiet. Dessen grauen Charme durch Pavels Augen zu erleben trägt ebenso zum Charme des Buches bei, wie die vielen interessanten, teilweise abstrusen Gedanken, denen Pavel und der Autor nachhängen. [...]"
Joachim Stoewer in den Ruhr Nachrichten vom 28.10.2008.
- "[...] Zwischen Falafel und Zivildienst, Ruhrstadt und Isolation [...] Greilich setzt die Reviersprache als authentische Milieubeschreibung ein. Das Beste: seine Gespräche mit den (Gelsenkirchener) Eltern und wie ein Mann sich bemüht, sich auf diesem Weg abzunabeln. Dieser Autor wird, geschult an der und durch die Lebendigkeit von Orten und Menschen, seinen literarischen Weg machen."
Aus der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung vom 23.09.2008
- "[...] "Pavels Idiot" erzählt die Geschichte eines Außenseiters, Eigenbrötlers und Sonderlings, der letztendlich den Weg zu sich selbst und zurück ins Leben findet. Der Debütroman von André Greilich besticht durch seine tragikomische Geschichte und die subtile Nüchternheit der Sprache, die die Sachlichkeit der gesamten Erzählung unterstreicht. [...] Fazit: Zeitweise schräg , oft nahe am Skurrilen, aber immer spannend."
Lydia Taylor am 10. November 2008 auf www.literature.de