Rezensionen zu "Mord vor Ort"
- "[…] Gemeinsam ist allen Geschichten, dass sie in Gegenden und Ortschaften spielen, in denen der Leser eigentlich keine Verbrechen vermutet. Dennoch, oder gerade deswegen, sind die Geschichten glaubhaft. Sie werden sehr humorig vorgetragen. Einheitsbrei gibt es nicht. […] Ein bisschen Schlitzohrigkeit ist den meisten Protagonisten zu eigen, und dem Zuhörer drängt sich der Verdacht auf, das sei ihnen von den AutorInnen vererbt worden."
Rheinpfalz, 5. September 2011
- "[...] Auf Ortskenntnisse setzten die beiden [Karin Mayer/Lisa Huth] auch in der Krimi-Anthologie Mord vor Ort, die zum 30.Geburtstag von SR 3 Saarlandwelle erschien. Die Idee entstand durch die Serie "Tatort Ü-Wagen".[...] 22 fiktive Mordgeschichten sind so entstanden, mit viel Gespür für die Dörfer."
Gabi Hartmann in "Arbeitnehmer - Zeitschrift der Arbeitskammer des Saarlandes", Dezember 2010
- "[...] Ob d' Geschicht elo eescht, e bëssen ironesch oder folkloristesch erzielt gëtt, et spiert een iwwerall ënnerschwelleg dee Schallek vum Konzept selwer, dee Spaass, deen d'Auteuren an d'Erausgeberinnen haten, wéi se hir duerchdriwwen Ausganksiddi an e Buch ëmsgesat hunn. [...] An esou eng Anthologie huet natierlech och de Virdeel, datt och Leit, déi net vill Zäit hu fir ze liesen, problemlos an e puer Minutten e ganze Krimi genéisse kënnen."
Josiane Kartheisen, Radio 100,7 Luxembourg, Januar 2010
- "Achtung Ironie! Darauf muss ich jetzt schon hinweisen. Ich spreche nämlich in eigener Sache, in SR3-Sache. Das Beste also zum Schluss. Seit zehn Jahren schwärmen Reporter und Reporterinnen der Saarlandwelle in die Region aus, um aus Dörfern und Weilern zu berichten. Dabei sind sie schon hinter manches dunkle Geheimnis gekommen und jetzt ein Buch herausgekommen. Die 22 Kriminalfälle von Mitarbeitern des Saarländischen Rundfunks sind gewisslich frei erfunden, aber es ist doch alles Mögliche vorstellbar."
Silvia Hudalla für www.sr-online.de, 10. Dezember 2009
- "[...] Wie sehr diese kleinen Orte in der Provinz - ob sie nun Bliesmengen-Bolchen, Brenschelbach, Dautweiler, Grosbliederstroff, Harlingen, Walsheim oder Wemmetsweiler heißen - die Fantasie der Reporter des Saarländischen Rundfunks angeregt haben, davon kann man sich in einer überaus gelungenen, nicht ganz alltäglichen Krimi-Anthologie überzeugen. In "Mord vor Ort" haben 20 Journalisten, die mit der Sendung "Treffpunkt Ü-Wagen" immer wieder abseits der Autobahnschneisen auch in den entlegensten Regionen auf Sendung gehen, das Metier gewechselt. Herausgekommen sind Kurzkrimis, die es in sich haben und oft mit einem Augenzwinkern auf das manchmal viel zu humorlose Krimigenre blicken. [...]"
Saarbrücker Zeitung, 23. Oktober 2009