Rezensionen zu "Lothringer Passagen"

  • »Klaus Bernarding schafft es mit enormem Wissen diese Region dem Besucher bis ins kleinste Detail vorzustellen. Umfassend führt er den Leser in die Geschichte der Stadt oder einer Region ein. Der Geschichtsabriss erlaubt es dem Touristen sich sicher durch unbekanntes Terrain zu bewegen. Anekdoten lockern die Texte auf, so dass man nicht als „Fachidiot“ von Kirche zu Kirche oder von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt wie ein getriebenes Tier hetzt.
    21 Tagesausflüge hat der Autor in mühevoller Kleinarbeit zusammengetragen. So wird es in keiner Minute, die man in der Lorraine verbringt langweilig. Bernarding lässt große Namen wie den Dichter Paul Verlaine zu Wort kommen. Bei seinen Ausführungen verlässt er sich nicht auf die Schilderungen anderer Reiseführer. Klaus Bernarding hat jeden Ort, den er beschreibt selbst besucht. Somit entstand ein großartiger Helfer, der die Lorraine zu einem Freund werden lässt, den man bis ins Mark zu kennen scheint. Trotzdem hält der Freund noch so manche Überraschung parat.«
    Karsten Koblo auf aus-erlesen.de (Rubrik Bonjour), Juli 2011
  • "Diese beiden sehr sachkundig geschriebenen Reisebücher führen zu in Deutschland überwiegend gänzlich unbekannten Orten der europäischen Kulturgeschichte. Nancy, Metz, auch Verdun sind jedem bekannt, aber all die anderen hier mit erkennbar persönlichem Hintergrund beschriebenen Städte und Landschaften sind Entdeckungen. Wie in den typischen Kunstreiseführern lassen sich dabei die Beschreibungen von Kirchen und Schlössern nicht vermeiden, sie stehen hier allerdings im Zusammenhang der lothringischen und europäischen Geschichte. Dem Wirken bedeutender Persönlichkeiten, die in Lothringen ihren Wohnort hatten, wird großer Raum eingeräumt, aber auch industriekulturelle Traditionen kommen nicht zu kurz."
    Berliner Kulturbrief über LP1 und LP2, Nr. 34, Sept./Okt. 2009
  • "[...] Lothringen gilt vielen Deutschen noch immer als unattraktive Industriegegend. Der saarländische Schriftsteller, der seit 30 Jahren Tagesausflüge in die ostfranzösische Region organisiert, räumt mit diesem Vorurteil auf. In dem Band "Lothringer Passagen" hat er 21 Routen zwischen Verdun und Metz zusammengestellt. Sie verdichten sich zu einer literarischen Liebeserklärung an die geschichtsträchtige Region."
    Erschienen im Rheinischen Merkur vom 12. Juni 2008
  • "[...] Mit 21 Tagestouren lädt der Grenzgänger ins feudalbarocke Nancy, in die von ihrer gotischen Kathedrale beherrschte Stadt Metz, ins bukolische Maastal oder die menschenleeren Vogesenhöhen ein. Ein Leitmotiv begleitet jede Route. Einmal folgt man den Spuren des ehemaligen Präsidenten der Republik und gebürtigen Lothringers Raymond Poincaré, ein anderes Mal weisen die Kirchen des Santois den Weg, dann wieder werden die antiken Thermen und das Amphitheater von Grand erkundet. Lothringen bietet viel Material für Entdeckungen, so viel steht schon beim Durchblättern fest. Historische Abrisse, literarische Verweise, Alltagsge-schichten begleiten die Touren. [...]"
    Erschienen in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung am 17. April 2008.
  • "[...] Das Buch ist ein mit großer Liebe zu Lothringen verfasstes Buch. Somit auch ein sehr persönliches, mit umfassender Authentizität geschriebenes Werk. Häufig verweist der Autor auf eigene Übersetzungen aus dem Französischen. Diese Übersetzungen vermitteln das Gefühl, Anteil an einem intimen Detailwissen zu haben. [...]"
    Erschienen in der Saarbrücker Zeitung am 7. März 2008.
  • "[...] Der Saarbrücker Schriftsteller Klaus Bernarding würde empfehlen: Verschieben Sie Paris, wechseln Sie von der Autobahn auf französische D-Landstraßen und lassen Sie sich auf eine Entdeckungsreise in Lothringen ein. Sein Buch "Lothringer Passagen" ist ein sympathisch geschriebener, altmodisch aufgemachter Reiseführer, der vordergründig 21 Tagesausflüge behandelt, eigentlich aber kenntnisreich, detailsicher und leidenschaftlich von der großen Liebe zu einer Region erzählt, die duch das Grobratser des modernen Tourismus fällt. [...] Paris verpasst? Lothringen gewonnen!"
    Erschienen in der Saarbrücker Zeitung am 26. Februar 2008 im Reise Journal.
  • "[...] Passionné par la Lorraine, où il dispose d'une résidence secondaire, il fait découvrir chaque année notre région à nombre de ses compatriotes sarrois au travers de visites historiques et culturelles. [...] Souhaitant faire partager cette passion, Klaus Bernarding vient de publier « Lothringer Passagen », un ouvrage en langue allemande, invitant le lecteur à découvrir 21 destinations lorraines différentes de Forbach à Metz ou de Nancy à Verdun. L'occasion de visiter une multitude de lieux plus ou moins connus. Loin du guide touristique classique, l'ouvrage contient de nombreuses informations historiques et culturelles. Il s'agit d'une véritable mine d'informations sur les sites visités. C'est incontestablement le fruit d'un long et patient travail, d'une curiosité constante, d'un plaisir à découvrir puis approfondir les connaissances. « Lothringer Passagen » est aussi un ouvrage très personnel à travers lequel l'auteur livre ses impressions de voyage. Un livre à recommander à tous ceux qui aiment les balades inspirées par l'histoire de la Lorraine. [...]"
    Vivre à Forbach, No 41, Janvier 2008
  • "[...] Kaum zu glauben, welche Schätze in Lothringen stecken. Die französische Grenzregion ist heute bekannt für ihre Schwerindustrie und Landwirtschaft. Ihr Nordosten hat sich als ehemals deutsches Gebiet und ihr Westen als Kriegsschauplatz (Verdun) einen Namen gemacht. Aber Lothringen war nie ein Reiseland. Klaus Bernarding will das ändern. Seit 30 Jahren macht er mit der Volkshochschule von Saarbrücken aus Trips ins Nachbarland. Und breitet nun kenntnis- und detailreich seine Ernte aus. 21 Tagestouren führen nach Metz über Nancy bis hinunter in die Vogesen. Kein Glasfenster in einer Kirche, kein Faltenwurf einer Madonnenfigur, keine Mittelalter-Legende ist vor seinem scharfen Auge sicher. So beglückt er Kunstkritiker wie Historiker - und versöhnt ein schlummerndes touristisches Ziel mit seiner lebhaften Geschichte."
    Erschienen auf Die Welt - Online am 26.01.2008 und ähnlich am 27.01.2008 in der Berliner Morgenpost.
  • "[...] Entspannt, warmherzig, mit spitzbübischem Humor liest und plaudert der in Saarbrücken und im Département Meuse lebende Autor von Lothringer Besonderheiten und Begebenheiten. Seine genaue Beobachtungsgabe und sein Gespür für Geschichte und Geschichten machen "Lothringer Passagen" zu weit mehr als einem typischen Reisebuch. Häusertypen in Lothringer Dörfern, Legenden von Feuer speienden Drachen in Metz, das Schloss Haroué und der hochadlige "Huddelmacher" François de Bassompierre, Bernardings neues Buch ist eine Fundgrube, eine unterhaltsame, bebilderte Kultur- und Sozialgeschichte Lothringens und ein praktisch-pfiffiger Ausflug-Anreger zugleich."
    Ruth Rousselange am 31. Januar 2008 in der Saarbrücker Zeitung
  • Républicain Lorrain, 16.01.2008
  • "[...] Und Lothringen? Kennen wir doch! Klaus Bernarding führt uns in seinen vor kurzem im Conte-Verlag erschienenen Lothringer Passagen das Gegenteil vor Augen. [...] "En Passant par la Lorraine - durch Lothringen fahren" heißt zwar der Leitspruch Klus Bernardings, aber er gehört eher zu den Reiseschriftstellern, die einer ihrer Ahnherrn, Johann Gottfried Seume, in der Vorrede zu seinem Spaziergang nach Syrakus so charalktersisiert hat: Wir sollten doch endlich auch Männer werden, und beginnen, die Sachen ernsthaft geschichtsmäßig zu nehmen, ohne Vorurteil und Groll, ohne Leidenschaft und Selbstsucht. Örter, Personen, Namen, Umstände sollten immer bei den Tatsachen als Belege sein, damit alles so viel als möglich aktenmäßig würde. Die Geschichte ist am Ende doch ganz allein das Magazin unsers Guten und Schlimmern.
    Schnell mal rüber - aber ja. Meine erste Reise auf Bernardings Spuren wird mich nach Saint-Mihiel führen. Dessen Schilderung hat's mir angetan."
    Bernd Philippi im Heft 1/2008 des arbeitnehmers - Zeitschrift der Arbeitskammer des Saarlandes
  • "[...] Man kann Bernardings Buch durchaus ins Auto legen und als Reiseführer benutzen. Die notwendigen Informationen sind alle vorhanden. Man kann die 'Passagen' aber auch als Lesebuch betrachten, zu Hause auf Reisen gehen und dabei ungeher neugierig werden auf ein Land, das so nah ist und von dessen Reichtum an Geschichte, Kunst, Kultur und Natur wir so wenig wissen. Bernardings 'Lothringer Passagen' sind geeignet, eine schöne Unbekannte lieben zu lernen. Und wer sagt eigentlich, dass man sie nicht länger als einen Tag besuchen soll?"
    Am 18.01.08 in der Rheinpfalz erschienen.
  • Saarbrücker Zeitung, 30.10.2007