Rezensionen zu "Letzte Grüße von der Saar"

  • "[…] Dass Frauen geschmackvoller morden, bewies Lilo Beil mit ihrer Kurzgeschichte. Darin begegnet eine pensionierte Neunkircher Englischlehrerin […] in Speyer jener verhassten Schülerin, die sie einst im Internet gemobbt hatte. Klar, dass die junge Dame das nicht überlebt …" Saarbrücker Zeitung, 28. September 2011 zur 3. Saarkriminacht in Neunkirchen/ über Lilo Beils Beitrag.
  • "[...] Dem Herausgeber Markus Walther gelingt aber bereits mit dem Entrée seiner Anthologie ein Glücksgriff: Lilo Beils "Süsses Wiedersehen" handelt von einer innerlich zutiefst erschütterten Lehrerin, die aus abgrundtiefen Hass auf eine Schülerin zur Mörderin wird. In Agatha Christi-Manier verbindet Beil die minutiöse Beschreibung der Seelenlage mit der präzisen und durchaus schaudererregenden Beschreibung des Tötungsaktes."
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    "Zu den beachtlicheren Texten zählt aber vor allem Christoph Marzis "Der Aufzug", ein ambitionierter und athmosphärisch dichter Phantasy-Thriller um das Sujet "Tod durch Technik", der jedem Besucher des Saarbrücker Hauptbahnhofs zur Lektüre empfohlen sei."
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    "Dass der Hauptbahnhof als Kulminationspunkt Saarbrückens für kleine Ganoven wenig Erfreuliches zu bieten hat, lernt man aus Kerstin Rechs "Der längste Tag des Bertram Hussong", einer kafkaesk anmutenden Erzählung um einen Taschendieb, der mit einem Mord in Verbindung gebracht wird und mit der Leiche des Mordopfers zu kämpfen hat."
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    "Gleichfalls beachtlich sind die Kurztexte von Wolfgang Brenner über "Wahre Geschichten aus Südwest" mit dem nachdenklich stimmenden Fall eines SS-Offiziers [...]."
    Torsten Mergen im Mai 2008 auf literaturkritik.de
  • "Letzte Grüße von der Saar ist eine Kurzkrimisammlung von 22 Krimiautoren und -autorinnen aus dem Saarland und eine bunte Mischung von ausgezeichneten Kurzgeschichten, meint Miss Marple aus dem Wedding und wundert sich nach der Lektüre der vorliegenden Krimianthologie, was das beschauliche, ihr als "recht ruhig" bekannte Saarland alles in petto hat. Nachdem sie nun weiß, dass es schon immer recht gefährlich gewesen zu sein scheint, dort zu leben, hat Miss Marple nun "Lust auf mehr"."
    Ruth Stecher am 11.02.2008 in einer Krimirezension für's Ohr auf berlinkriminell.de
  • "[...] Die gelungenste Erzählung des Bändchens aber stammt von Kerstin Rech. „Der längste Tag des Bertram Hussong“ schildert uns das, was der Titel verspricht. Ein kleiner Ganove wird plötzlich mit dem großen Verbrechen konfrontiert und gerät, auf einem Bahnsteig des Saarbrücker Hauptbahnhofs, in eine schier ausweglose Situation. Was ihm nun widerfährt, wie er diesen Tag verbringt, das ist die große Überraschung. Völlig anti-Krimi, gegen die dramaturgischen Gesetze des Genres - und genau dadurch spannend.
    Fazit: Vor den Leistungsschauen anderer Regionen in Sachen Krimi braucht sich „Letzte Grüße von der Saar“ nicht zu verstecken. Der Band bietet nur wenig Ärgerliches, viel Gefälliges zwischen 'Nun ja' und 'Nett' sowie ein paar echte Glanzlichter, die allein den Kauf lohnen. Nicht nur für Saarländer."
    Dieter Paul Rudolph am 05.11.2007 auf Hinternet.de
  • "[...] Namhafte, arrivierte Autorinnen und Autoren sind hier vertreten, aber auch der schriftstellerische Nachwuchs bekommt seine Chance und kann diese durchaus nutzen. Dass dies nun eine Sammlung mit durchgängig hochklassigen Kurzkrimis ergibt, kann und darf nicht erwartet werden, eine solche Anthologie gibt es nirgends. Insgesamt gesehen ist dieses Projekt aber wirklich überraschend gut gelungen! Richtige Nieten gibt es nur sehr wenige, die Masse der Storys ist gut gelungen und spannend zu lesen. Erfreulicherweise finden sich auch noch einige literarische Perlen in diesem fast 250seitigen Buch.
    Freuen Sie sich auf zumeist kurzweilige und spannende Kurzgeschichten in denen makaber, subtil, brutal, überlegt und überraschend gemordet, betrogen, bestohlen, intrigiert und recherchiert wird – es ist auf alle Fälle für jeden Krimigeschmack einiges geboten!
    Fazit: Krimifreunde kommen in dieser Anthologie voll auf ihre Kosten."
    Wolfgang Gonsch am 07.01.2008 auf how2find.de