Rezensionen zu "Fuchstanz reloaded"

  • "'Fuchstanz' möchte ich Ihnen zum Schluss ans Herz legen. Dieses Buch habe ich schon vor Jahren mittels eines Gästebuches mit dem Autor Heipe Weiss aus Nunkirchen auf der Saarlandwelle vorgestellt. Längst vergriffen,  hat sich wiederum der Conte-Verlag seiner angenommen.
    In der Reihe libri vitae hat nun ein langhaariger 68er das Wort, dessen Weg vom Saarland in die Spontiszene nach Frankfurt führte, weiter nach Paris und München, dessen Weggefährten und Fußballkumpels der ehemalige Turnschuhminister Joschka und der roten Dani waren.
    Weiss erzählt ohne zu verklären und ohne zu beschönigen. Gelebte Zeitgeschichte, lebendig und voller Witz. Denjenigen, die diese Zeit mit erlebt haben, wird der eine oder andere  wehmütige Seufzer entfleuchen."
    Silvia Hudalla für www.sr-online.de, 11. Dezember 2009
  • "[...] Wer ihm zuhört, denkt unweigerlich an die Zeit der 68er. Eine Zeit, in der Demonstrationen mit Gewalt aufgelöst wurden. In der man über Ärger beim Fußball aber höchstens gelacht hat. Wie auch bei der Buchvorstellung. [...] Von seinen Gesangseinlagen einmal ausgenommen, erzählt er sehr trocken. Und trotzdem sehr zeitnah. So kann man sich noch heute nach Frankreich begeben. Zu den Dünen, wo Weiss damals Urlaub machte. In Gedanken schwelgend. Den Sonnenuntergang bewundernd. Auf der Suche nach der Jugend. Und spürt genau, was Weiss vor 40 Jahren in Frankfurt oder Paris erlebt hat. Man bekommt Mitleid mit dem Pressemann, der von der französischen Polizei niedergeprügelt wird. Lächelt, wenn Weiss erzählt, wie Juristen zu einer Putzkolonne degradiert werden. Und ärgert sich am Ende, dass die eigene Erinnerung einem meist weniger treu ist. Doch Weiss beruhigt: 'Das sieht immer nach guter Erinnerung aus. Aber hier weiß schließlich keiner, was ich alles weggelassen habe.'"
    Über die Buchvorstellung, Saarbrücker Zeitung, 11. Dezember 2009
  • "Haben wir früher unseren Eltern subversive Texte geschenkt, um ihnen zu erklären, was sie nicht hören wollten, so sollten wir heute unseren Kindern dieses Buch schenken, damit sie selber lesen können, was sie von uns nicht mehr hören wollen."
    Matthias Beltz
  • "Man erkennt sie wieder, die inzwischen gestandenen Staatssekretäre, Minister oder Abgeordneten."
    Michael Rieth, Frankfurter Rundschau
  • "Es ist nicht die schlechteste Idee der alten Spontis gewesen, die Erinnerungen an diese Zeiten aufzuschreiben."
    Martin Lüdke, Süddeutsche Zeitung
  • "Ein Buch, lebendig wie das Leben damals."
    Elisabeth Kiderlen, Süddeutsche Zeitung