Marlies Krämer - Wirbel im Blätterwald

Marlies Krämer
Wirbel im Blätterwald

"Wer was bewegen will, muß sich selbst bewegen" lautet das Motto des Buches "Wirbel im Blätterwald", zu dem Reinhard Klimmt (ehem. Ministerpräsident des Saarlandes) das Vorwort geschrieben hat.
Marlies Krämer hat von 1985 bis 2003 Leserinnenbriefe geschrieben, die sich mit allen Bereichen des Lebens befassen: Gleichberechtigung, § 218, Atomkraft, Krieg/Frieden, Umwelt-/Naturschutz, Gesundheit und vielem mehr.
Die Briefe wurden von vielen Zeitungen in Ost und West veröffentlicht. Entsprechend zahlreich und unterschiedlich sind die bundesweiten Reaktionen und Kommentare dazu.
Die illustrierten Originaltexte sind kommentiert und lassen die ansteckende Lust der "citoyenne" erkennen, sich einzumischen, was den Wettertiefs endlich die Ehre verschaffte, auch Männernamen zu tragen und Frauen dazu berechtigt, in Personalausweis und Reisepaß als Inhaberin zu unterschreiben.
Berichte über das "Crèmeschnittchen" (ein Renault 4 CV, Ikone der 50er Jahre) , den zauberhaften Ostharz und die Erlebnisse einer Moskaureise vervollständigen die gesammelten Wortmeldungen.
Die Texte sprechen sowohl junge als auch ältere Menschen an, zumal alle in irgendeiner Form mit den Themen konfrontiert werden.
Die Schwierigkeiten der Printmedien mit der Veröffentlichung der Briefe sind an weggelassenen Kernaussagen zu erkennen, die im Buch unterstrichen sind.
"'Wirbel im Blätterwald' sind öffentliche Bekenntnisse einer mutigen Frau zu Tabuthemen." (Marianne Granz, ehemalige Kultusministerin des Saarlandes in der Laudatio)
"Es wird nie langweilig, in diesen Briefen zu blättern." (Reinhard Klimmt)