Gestier, Küppers, Steinle (Hrsg.) - Johannes Hoffmann (1890-1967)

 

Vor 50 Jahren starb der erste Ministerpräsident des Saarlandes, Johannes Hoffmann. Hoffmanns Politik ist eng verbunden mit der Geschichte des Saarlandes als selbständiges Staatsgebilde, als jüngstes der alten Bundesländer. Das vorliegende »Lesebuch aus Quellen« bereitet die Geschichte der Saarregion in Verknüpfung mit Dokumenten zum Leben und der Politik Hoffmanns auf.

 

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Gestier, Mikulcic - Beziehungsstatus: kompliziert

 

Die gemeinsame Geschichte Deutschlands und Frankreichs war nie frei von Konflikten und Auseinandersetzungen. Doch in den letzten Jahrzehnten hat eine partnerschaftliche, ja sogar freundschaftliche Beziehung das jahrhundertelang andauernde Misstrauen abgelöst.

 

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Saarbahn GmbH - Immer in Bewegung

 

Erst mit Dampf und dann unter Strom – so beginnt die Geschichte des Öffentlichen Personennahverkehrs in Saarbrücken. Am 4. November 1890 schnaufte die erste Straßenbahn von St. Johann bis nach Luisenthal und ermöglichte erstmals erschwingliche Mobilität für alle. Am 8. Februar 1899 fuhr dann die erste elektrische Straßenbahn in Saarbrücken, von der heutigen Luisenbrücke bis nach St. Arnual.

 

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Rüdiger Kaldewey - Menschen der Renaissance

 

Machen Menschen Geschichte oder wird die Geschichte gelenkt durch die anonymen Kräfte gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Verhältnisse? Die frühe Neuzeit zeigt beides. Sie ist eine Zeit epochaler Veränderungen und eine Zeit, die reich ist an herausragenden Persönlichkeiten.

 

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Bernhard H. Bonkhoff - Die Anfänge der Reformation in der Pfalz

 

2017 feiert die Protestantische Kirche den 500. Jahrestag des Thesenanschlags Dr. Martin Luthers: in der Pfalz, in Deutschland, in Europa und weltweit.
1617 feierten die Evangelischen, ob sie nun Lutheraner oder Calvinisten waren, die erste Jahrhundertfeier: durch festliche Gottesdienste, durch akademische Vorträge, durch die Rückschau auf das Leben der Reformatoren, durch Prägungen von Münzen und Medaillen.

 

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Friedhelm Schneidewind - Das neue große Tolkien-Lexikon

 

J. R. R. Tolkien ist der unumstrittene Alt- und Großmeister der phantastischen Literatur. Der anhaltende Erfolg seiner Bücher begründete ein eigenes Genre. Seit den Verfilmungen von Peter Jackson gibt es kaum noch jemanden, der nicht von Tolkien oder zumindest seinen Werken gehört hat. Mit seiner Geschichte um Mittelerde, Hobbits, Elben und Zwerge, um Gandalf und den »Einen Ring« schuf er einen der umfangreichsten und schlüssigsten Mythen der Literaturgeschichte.

 

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Rönz/Gestier (Hrsg.) - »Herr Hitler, Ihre Zeit ist um!«

 

Das Saarland war bis 1935 hinsichtlich seiner Sozialstruktur und konfessionellen Aufteilung kein Kerngebiet der nationalsozialistischen Bewegung. Der katholische Teil der Bevölkerung war bis 1935 mehrheitlich im Verbandskatholizismus verankert. Außerdem war der Anteil der Arbeiterschaft zwischen Blies und Mosel vergleichsweise groß. Trotzdem stimmte die Bevölkerung am 13. Januar 1935 mit u¨bergro.er Mehrheit für den Anschluss an das Deutsche Reich. Nur kleine Teile des katholischen und vor allem des Arbeitermilieus verhielten sich bis zum Anschluss resistent. 

 

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Bernhard H. Bonkhoff - Geschichte der Vereinigten Protestantisch-Evangelisch-Christlichen Kirche der Pfalz Bd.1

 

Im Jahr 2018 steht in der Pfalz und im Ostteil des Saarlandes die 200-Jahrfeier der Vereinigten Protestantisch-Evangelisch-Christlichen Kirche der Pfalz an. Hierzu legt der Pfarrer, Kirchenhistoriker und theologische Lehrer Dr. Bernhard H. Bonkhoff eine zweibändige Pfälzische Kirchengeschichte vor. Band I umfasst die ersten 100 Jahre der pfälzischen Unionskirche von 1818 bis 1918, als der katholische König von Bayern der summus episcopus dieser evangelischen Kirche war. 

 

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Bernhard H. Bonkhoff - Geschichte der Vereinigten-Protestantisch-Evangelisch-Christlichen Kirche der Pfalz Bd.2

 

Diese erste Gesamtdarstellung der Geschichte der Pfälzischen Landeskirche vom Ende des Ersten Weltkrieges bis zur Änderung ihres Namens in »Evangelische Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche)« im Jahr 1978 ist das Ergebnis einer jahrzehntelangen Forschungs- und Lehrtätigkeit des Autors, der sich durch seinen Bildatlas zur pfälzischen Kirchengeschichte (2000) und den hieran anschließenden Band »Quellen und Texte zur pfälzischen Kirchengeschichte« (2005) sowie durch eine Fülle von Büchern und Aufsätzen zu kirchen- und landeskundlichen Themen Südwestdeutschlands und Elsass-Lothringens einen Namen gemacht hat. 

 

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Heinrich Küppers - Franz-Josef Röder

 

Franz Josef Röder, über einen bemerkenswert langen Zeitraum von zwanzig Jahren Ministerpräsident des Saarlandes, war wohl die prägendste Gestalt in der Geschichte der Saar nach den Jahren der Autonomie. Röder kam wegen der Sondersituation bis 1955 erst relativ spät zur Politik. Zuvor war er Leiter eines saarländischen Gymnasiums gewesen. Doch 'Seiteneinsteiger' Röder gewann bald an Einfluss und Ansehen, zunächst als Minister, im Jahre 1959 als Leiter der Landesregierung.

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Schwarz/Lieblang/Cramer von Clausbruch - Kultur im Saarland

 Eine empirische Studie zum Kulturinteresse und zur Kulturnutzung im Saarland

Das Saarland besitzt trotz seiner kleinen Landesfläche ein sehr großes und vielfältiges Kulturangebot. Aus einer ersten Frage heraus, wo die Gründe für das Überaltern der ZuschauerInnen vor allem in den klassischen Kulturangeboten liegen, entstanden die Idee und das Vorhaben, generell eine Kulturstudie für das Saarland anzufertigen. Diese hat eine besondere Bedeutung in vielerlei Hinsicht. Denn neben dem zweifelsfreien Bildungsauftrag der Kultur für unsere Gesellschaft kommt immer mehr auch die wirtschaftliche Bedeutung der sogenannten 'Kreativwirtschaft' hinzu. 

 

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Sticher/Gebhard - Laufbuch Saar

 

Jasmin Sticher und Werner Gebhard, begeisterte Läufer mit Blick für die Schönheit ihrer Heimat, haben die zwanzig attraktivsten Laufstrecken im Saarland gesucht, gefunden und in diesem Buch gesammelt. Mit herausnehmbarem Kartenmaterial und detaillierten Streckenbeschreibungen, Infos zur Kilometerzahl, zur Streckenführung und vor allem zu den Besonderheiten, die den Läufer am Wegesrand erwarten, ist dieses Buch ein Muss für alle Sportler – auch für Bergläufer und Trailrunner. Einfach Laufstrecke aussuchen, Karte einstecken und los geht’s.

 

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Weszkalnys/Gräbner - Wo die Heimat wohnt

 

Besuch angekündigt und noch keinen Plan? Betriebsausflug, Wandertag – aber kein Ziel? Enkelkinder auf Ferienbesuch? Bildungshunger? Lust auf etwas Besonderes? Die Kleinen sollen was lernen und Spaß dabei haben? Da können wir weiterhelfen: Warum nicht mal ins Museum? Die Museen im Saarland sind immer in der Nähe und bieten eine erstaunliche Vielfalt. Dieter Gräbners Museumsführer Wo die Heimat wohnt stellt ihnen die 80 interessantesten Museen auf jeweils drei Buchseiten als lohnende Ziele vor.

 

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Erich Später - Der dritte Weltkrieg

 

Mit 3,6 Millionen Soldaten, 3 500 Panzern und 2 700 Flugzeugen beginnt Deutschland am 22. Juni 1941 den Krieg gegen die Sowjetunion. Antikommunismus, Rassismus und Antisemitismus verschmelzen im apokalyptischen Vernichtungskrieg gegen den 'jüdischen Bolschewismus'. 1941 zählt die Bevölkerung der Sowjetunion 194 Millionen Menschen. Innerhalb von fünf Monaten gelingt es den deutschen Truppen ein riesiges Gebiet von über einer Million Quadratkilometern zu erobern und 55 bis 60 Millionen Menschen einer erbarmungslosen Besatzungsherrschaft zu unterwerfen. Der Vormarsch der deutschen Wehrmacht ist verbunden mit der Ermordung vieler Millionen sowjetischer Bürger. 

 

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Ralph Schock (Hrsg.) - »Cher Georges« - »Cher Eugen«

 

Der saarländische Übersetzer Eugen Helmlé bekam 1965 den Auftrag, den spektakulären Debütroman »Die Dinge« des Pariser Autors Georges Perec ins Deutsche zu übertragen. Aus einer Nachfrage wegen einer unklaren Vokabel entstand über die Jahre ein intensiver Briefwechsel zwischen zwei Männern, die die Lust an Sprache und Literatur über die Landesgrenzen hinweg verband. Helmlé besuchte Perec in Paris, Perec Helmlé in Sulzbach.

 

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Klemm/Eggers/Fries - Monumenta Sacra

 

Das Niedtal ist von jeher die Heimat religiöser Menschen. Sie verehren seit Jahrtausenden die unterschiedlichsten Gottheiten, beten sie an, bitten um himmlische Hilfe und glauben an ein Leben nach dem Tod. Die Religionen brauchen heilige Orte, Versammlungsräume und Gedenkstätten – Monumenta Sacra. 

 

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Reinhard Zeitz - Lebenserinnerungen des Johann Ludwig Zeitz von 1835-1910

 

"Ich grüße mit meiner bescheidenen Gabe jedes einzelne Familienmitglied und jeden Freund, welcher sie empfängt, von Herzen, und bitte um ein verwandtschaftliches und freundschaftliches Gedenken als Gegengruß."
1872: Knapp zwei Jahre nach Beginn des Deutsch-Französischen Krieges siedelte Johann Ludwig Zeitz, Sohn des Ackerbauers und späteren Fuhrunternehmers Johann Kaspar Zeitz, mit seiner Familie von seinem Geburtsort Sulzbach über nach Metz, um dort seinerseits ein Fuhrgewerbe aufzubauen.

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Stephan Ackermann - Religionsfreiheit im Brennpunkt

 

Bischof Stephan Ackermann hielt am 18. Februar 2014 auf Einladung der Union Stiftung einen bemerkenswerten Vortrag zum Thema: Religionsfreiheit im Brennpunkt, Historische Bezüge und aktuelle Fragestellungen. Die Bedeutung der Religionsfreiheit für die Kirche, verstanden als Freiheitsrecht des Individuums, als Garantie zum Schutz des eigenen Glaubens auch und gerade gegenüber einem säkularen Staat, ist für Bischof Ackermann ein ganz zentrales Anliegen im aktuellen geistig-theologischen Diskurs.

 

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Rainer Knauf - Letzte Ruhe in Krieg und Frieden

 

Anlässlich der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Jubiläum des Saarbrücker Hauptfriedhofs blickt Rainer Knauf auf die Geschichte und Besonderheiten der Begräbnisstätte. Seine wissenschaftlich fundierten Texte über sämtliche Facetten des Areals öffnen uns die Augen für die Einzigartigkeit des Friedhofs.

 

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Michail Krausnick - Weißer Bruder, schwarzer Rock

 

Teurer Freund, ich schildere Dir das Abenteuer meiner Reise in die Neue Welt, so wie ich es auch für Ulrica aufgeschrieben habe.
1848 – Der junge Missionar Eduard Raimund erwartet im Hafen von New York seine Verlobte Ulrica Prinz. Sie ist bereit, sein ebenso armseliges wie abenteuerliches Leben zu teilen und mit ihm in einem dürftigen Wigwam unter den Chippewa-Indianern zu leben. Fünf Jahre lebt Eduard mit Ulrica fernab jeder Zivilisation „im Urwald, bei den roten Indianern“.

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Dieter Gräbner - Wer war Hermann Röchling?

 

Hermann Röchling, Gründer und Inhaber der Röchling'schen Eisenwerke in Völklingen, gab sich als leutseliger Patriarch. 1937/38 förderte er für seine Mitarbeiter den Bau von Eigenheimen auf den Bouser Höhen. Hermann Röchling war führender Nationalsozialist im Saargebiet und Antisemit. Von Hitler, später zum Wehrwirtschaftsführer ernannt, forderte er 1933 in einem Brief 'geeignete Maßnahmen' gegen den zu erwartenden 'jüdischen Naturschutzpark' Saargebiet. 

 

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Klaus Bernarding - Lothringer Kostbarkeiten

 

Seit 35 Jahren ist Klaus Bernarding der kompetente Botschafter Lothringens. Und immer wieder überrascht er uns mit Neuem und Unbekanntem. Atheistische Pfarrer und glühende Marienverehrung, Blicke hinter die prächtige Fassade von Herzog Stanislaus, Anekdoten und Lebenslinien sind die Lothringer Kostbarkeiten, die der Autor gewohnt kenntnisreich, tiefschürfend und unterhaltsam präsentiert. 

 

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Johannes Hoffmann - Das Ziel war Europa

 

Johannes Hoffmann legte 8 Jahre nach seinem Abschied aus der aktiven Politik als ehemaliger Ministerpräsident des Saarlandes Rechenschaft über sein aktives politisches Wirken ab und entwarf seine europäischen Visionen. Das kleine Saarland als Keimzelle Europas und Brücke zwischen Deutschland und Frankreich – dieses Konzept wurde von den drei Regierungschefs Deutschlands, Frankreichs und des Saarlandes unterstützt – die Saarbevölkerung aber lehnte es in der Volksabstimmung vom 23. Oktober 1955 ab.

 

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Thomas Döring - »… um es einfach zu erzählen«

 

1913 in Berlin geboren, wächst Alex Deutsch unter ärmlichen Verhältnissen als jüngstes Kind einer zehnköpfigen jüdischen Familie auf. Er erlebt den Aufstieg der Nationalsozialisten in Berlin und wandert 1936 nach Brasilien aus. Dort gescheitert, muss Deutsch, zurück in Berlin, Zwangsarbeit leisten und wird nach Auschwitz deportiert. Einen Tag vor seiner Ankunft werden dort seine Frau und sein Kind ins Gas geschickt. Nach dem Todesmarsch folgen die Lager Buchenwald, Halberstadt-Zwieberge (Malachit) und die Befreiung in Magdeburg.

 

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Inge Plettenberg - Leben im Stadtteil Eschberg

 

Die renommierte Journalistin und Filmemacherin Inge Plettenberg hat sich als Stadtteilautorin mit „ihrem“ Saarbrücker Stadtteil Eschberg beschäftigt. Diese Stadtteildokumentation fasst die Ergebnisse zusammen. Das Buch entstand in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Saarbrücken.

 

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Baus/Becker/Marx (Hrsg.) - Beim Bliesfluss fast ein Himmelreich (Saar-Pfalz-Lesebuch 2)

 

Lassen Sie sich von diesem Lesebuch auf eine Reise in die Geschichte und Gegenwart einer Region führen, die Sie so noch nicht kennengelernt haben. Die Region Saarpfalz ragt traditionell über den heutigen Saarpfalz-Kreis nach Osten hinein in die Pfalz. Auch nach Lothringen lassen sich Verbindungen ziehen, die zeigen, wie prägend die Geschichte an der Grenze war. In Band 2 des Saarpfalz Lesebuchs haben die Herausgeber Texte aus 1200 Jahren versammelt. 

 

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Stefan Frank - Kreditinferno

 

Nach uns die Sintflut! Die verheerenden Folgen der Geldentwertung sind schon seit dem Mittelalter bekannt. Für den Vorteil der einen müssen die anderen teuer bezahlen: Trotzdem ist Inflation seit jeher das Standardinstrument des Staates, um ökonomische Probleme eine Zeitlang zu verdecken. In Kriegen und anderen Krisenzeiten verschafft sie Regierungen eine Galgenfrist und bereichert den Staat und seine Günstlinge. Schon die römischen Kaiser setzten darauf - und führten ihr Imperium in den Untergang. 

 

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Michael H. Schmitt - Wo König Riesling Hof hält

 

Der Riesling der Saar erlebt eine neue Blüte. Heute ist die Saar das Anbaugebiet mit der höchsten Dichte an Prädikatsweingütern. Die breite Palette der Weingüter mit familiärer Tradition bildet die Basis dieser Spitzenlagen. Dazu gesellen sich zahlreiche 'Quereinsteiger':Günther Jauch (Weingut Von Othegraven/Kanzem), Roman Niewodniczanski (Weinut Van Volxem/Wiltingen), Jochen Siemens (Herrenberg/Serrig) oder Hans Maret (Reverchon/Filzen) verschaffen dem Saarweinbau große Anerkennung in aller Welt. 

 

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Dekanat Saarbrücken (Hrsg.) - Collagen: Vom Gehen und Kommen

 

Saarbrücken ist – auch aufgrund der Grenznähe – eine Stadt, die von Migration geprägt ist. Heute leben hier Menschen aus 160 Nationen und das Thema Migration ist so aktuell wie nie. Die Sensibilisierung für die verschiedenen Kulturen, der Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung und die Suche nach der eigenen Identität sind aktuelle Schlagworte, die der Sichtbarmachung und Bearbeitung bedürfen. 

 

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Staatstheater Saarbrücken (Hrsg.) - 100 Jahre Staatsorchester Saarbrücken

 

1912 fand das erste Sinfoniekonzert des Orchesters der 'Gesellschaft der Musikfreunde Saarbrücken' unter der Leitung von Viktor Cormann statt – des ersten Sinfonieorchesters der Stadt. Zum 100-jährigen Jubiläum des Saarländischen Staatsorchesters erscheint eine repräsentative Festschrift zur Geschichte des traditionsreichen Klangkörpers. Mit zahlreichen Fotos und informativen Texten. 

 

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Wolfgang Brenner - Hubert im Wunderland

 

Die Story klingt so unglaublich, als wäre sie erfunden. Die Schriftstellerin Maria Osten und der russische Journalist Michail Kolzow entdecken Hubert L'Hoste aus Oberlinxweiler an der Saar als Popstar: Der Junge aus einer kommunistisch orientierten Familie wird im Oktober 1933 vom Saargebiet nach Moskau gebracht, als Vorzeigepionier im Kampf gegen den Faschismus.

 

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Dieter Gräbner - Die »van Imhoff« - Das Totenschiff

 

Am 10. Mai 1940 beginnt der deutsche Überfall im Westen. Die Niederlande werden besetzt. Die Wellen schlagen bis nach Niederländisch Indien im Fernen Osten. Deutsche Männer ab 17 werden interniert, Vermögen und Besitz beschlagnahmt. Betroffen ist auch der aus Höchen stammende protestantische Hermann Reiter, der für den Basler Missionsverband eine Station in Zentral Kalimantan aufgebaut hatte. Reiter soll auf dem Gefangenenschiff van Imhoff weggeschafft werden. Sein Landsmann, der katholische Steyler Missionar Bruder Aloysius, befindet sich hinter dem gleichen Stacheldraht.

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Stefan Woltersdorff - Literarisches Lothringen

 

Stefan Woltersdorffs Buch ist Reiseführer und zugleich eine literarische Anthologie. Es lädt dazu ein, die Landschaften Lothringens auf unterhaltsame Weise zu erkunden. Dabei kommen einheimische Autoren beider Sprachen ebenso zu Wort wie deutsche, französische und andere Besucher der Region. Französische Originaltexte sind ins Deutsche übersetzt. Sprachliche Vorkenntnisse sind ebenso wenig erforderlich wie literaturgeschichtliche, wohl aber die Lust, bekannte und weniger bekannte Autoren und Autorinnen aus unterschiedlichen Epochen, Ländern, gesellschaftlichen und politischen Lagern zu entdecken.

 

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Stephan Friedrich - Wir sind Dornen geworden in fremden Augen

 

Die Geschichte beginnt im Jahre 1788, als Fürst Ludwig den Juden Schutz angedeihen lässt und endet mit dem Massenmord an 20 Menschen, die hier in Spiesen gelebt haben. Die Rekonstruktion der jüdischen Vergangenheit Spiesens ist gekennzeichnet durch einen Bruch, der die fast 150-jährige Geschichte der Juden in Spiesen beendete. 

 

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Andreas Dünnewald (Hrsg.) - Brazilliance

 

Die Cover des wunderbaren Bossa Nova Brasiliens können sich ohne weiteres mit denen legendärer amerikanischer Jazz-Labels messen. Seit Beginn der künstlerischen Gestaltung von Plattenhüllen in den Fünfzigerjahren haben sie eine eigene graphische Vielfalt hervorgebracht: Die Cover sind amüsant, skurril und nicht selten angewandte Kunst. 

 

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Wilfried Voigt - Die Jamaika Clique

 

Die erste Installation einer sog. Jamaika-Koalition in Deutschland brachte im Herbst 2009 bundesweites Aufsehen für das Saarland. Wieso sich die Grünen, als Zünglein an der Waage in einer komfortablen Situation, sich nicht für ein Zusammengehen mit SPD und der Linken entschlossen, fragte sich damals nicht nur der Journalist Wilfried Voigt. Was brachte sie dazu, den abgewirtschafteten Wahlverlierer Peter Müller, CDU, als Ministerpräsidenten wiederzuwählen? 

 

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Rainer Knauf - Zivile und militärische Grabmalgestaltung im 20. Jahrhundert

 

Der Saarbrücker Hauptfriedhof stellt die bedeutendste deutsche Friedhofsanlage des 20. Jahrhunderts im Südwesten dar. Als großstädtischer Zentralfriedhof geplant und 19141 zunächst als Gefallenenfriedhof eröffnet, spiegelt er die zeittypischen Formen der Gestaltung von Friedhöfen und Grabmalen wider. Erstmals wird die Saarbrücker Ruhestätte in einer Monografie vorgestellt und als bedeutendes künstlerischen und kulturelles Sepulkraldenkmal gewürdigt.

 

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Dieter Gräbner - »Ich sterbe ruhig und mutig«

 

Der Bergmann Josef Wagner stammt aus Lockweiler bei Wadern. Er war Mitglied der KPD und organisierte während der Nazizeit die Verteilung illegaler Flugblätter und Zeitungen. Der Volksgerichtshof verurteilte ihn zum Tod wegen Hochverrats. Am 1.9.1943 wurde er in Plötzensee durch den Strang hingerichtet. Conte-Autor Dieter Gräbner machte sich auf die Suche nach den Spuren des Widerstandskämpfers.

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Barbara Hartmann - Robert Leonardy

 

Kaum ein Musiker prägt das musikalische Zeitgeschehen des Saarlandes und der angrenzenden Regionen so wie Robert Leonardy. Mit seinen Konzerten und als 'Macher' der Musikfestspiele Saar trägt er wesentlich zur Popularität der Region bei. Kulturschaffende und Kulturkonsumenten schauen heute positiv überrascht in den äußersten Südwesten der Republik. Wo zuvor ein weißer Fleck an der französischen Grenze war, entsteht endlich etwas Neues, Bedeutsames. Gerade die 'weichen Standortvorteile' sind für die Entwicklung der Region lange unterschätzt worden. 

 

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Hans Emmerling - In einem nahen Land

 

Madame de Staël bricht im November 1803 mit Kindern, Personal und ihrem Liebhaber Benjamin Constant nach Deutschland auf, weil sie Paris auf Befehl Napoleons verlassen muss. Hans Emmerling begleitet in Ein Capriccio eine der klügsten Frauen ihrer Zeit zu ihrer Zwischenstation Metz. In 14 Kapiteln berichtet Hans Emmerling von den Spuren großer Menschen und berühmter Ereignisse.

 

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Klaus Bernarding - Lothringer Passagen

 

Lothringen birgt Schätze jenseits von Straßburg und Nancy, jenseits der bekannten touristischen Pfade. In den »Lothringer Passagen« hebt Klaus Bernarding jene Kleinode, die sich an teilweise ungeahnten Orten finden. Seine Passion und erzählerische Begabung führen den Leser in die Kirchen der Dörfer, in die Schlösser und Flussauen der Region. Exkursionen zu Geschichte und zur Kultur einer Region, die im Herzen Europas und doch etwas abseits der touristischen Wahrnehmung liegt, bringen dem Leser die Menschen der Region näher.

 

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Gräbner/Weszkalnys - Bürger, Brücken und Duelle

 

Im April 1909 schlossen sich Saarbrücken, St. Johann und Malstatt/Burbach zur Großstadt Saarbrücken zusammen. Dieter Gräbner, langjähriger Lokalchef der Saarbrücker Zeitung, und Stefan Weszkalnys, viele Jahre Leiter des Referates Heimatgeschichte im saarländischen Kultusministerium, halten aus diesem Anlass Rückschau. 

 

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Klaus Bernarding - Lothringer Passagen 2

 

Seit Günter Metkens Liebe zu Lothringen wurde von Reisenden, Nachbarn, Liebhabern, sogar Anwohnern, ein zeitgemäßes Reisebuch vermisst. Mit Lothringer Passagen hat Klaus Bernarding dieses Buch im Herbst 2007 vorgelegt, einhellig begrüßt vom Publikum und der Kritik. Mit dem zweiten Band 2009 schließt sich der Kreis.

 

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Stefan Frank - Die Weltvernichtungsmaschine

 

Jahrelang stützte sich das Wachstum der Weltwirtschaft vor allem auf den Immobilienboom in den USA. Mit Hilfe der Notenbanken und immer komplexeren und dubioseren Methoden wurde er über jedes Maß hinausgetrieben. Nun folgt auf die größte Spekulation aller Zeiten die Weltwirtschaftskrise. Als wäre das Finanzsystem im Besitz der „Weltvernichtungsmaschine“ aus Stanley Kubricks Film „Dr. Seltsam“, ist es in der Lage, Hunderte Milliarden von den Staaten und letztlich den Steuerzahlern zu erpressen. 

 

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Josef Ollinger - Geschichten und Sagen von Saar und Mosel 2

 

Josef Ollinger legt den zweiten Teil von 'Geschichten und Sagen von Saar und Mosel' vor. Auch dieses Mal liegt ein Schwerpunkt auf lokalen Sitten und Gebräuchen des Dreiländerecks Deutschland/Luxemburg/Frankreich. Daneben erzählt Josef Ollinger auch von landesweit verbreiteten Gepflogenheiten. Im ersten Kapitel 'Brauchtum' geht er auf Bräuche im Laufe des Jahres und des Lebens ein. Er stellt Feste, ihren Ursprung und Sinn, ihre Geschichte, Form und Ablauf vor. Kapitel zwei erzählt Geschichten vom Leben auf dem Lande, wie es früher einmal war. 

 

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Kurt Bohr - Verdrängen, Umgehen, Vertagen

Wie die politische Klasse versagt

 Verdrängen, Umgehen, Vertagen, das scheint das Credo bundesrepublikanischer Politik zu sein. Vor den Wahlen 2009 zeigt sich: Selbst die große Koalition war nicht zu durchgreifenden Reformen in der Lage. Kurt Bohr, zu Oskar Lafontaines Zeiten Chef der saarländischen Staatskanzlei, promovierter Jurist und umtriebiger Anreger und Unruhestifter dieser Republik, findet sich mit dem Versagen der politischen Klasse nicht ab:   Die Entschuldung wurde mal wieder auf den Sankt Nimmerleinstag verschoben, trotz sprudelnder Staatseinnahmen.  Die Arbeitslosenzahlen sinken, doch die Statistiken verbergen, wie viele Menschen ohne staatliche Unterstützung nicht leben können.  

 

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Peter Wolff - Ein Überleben

 

Peter Wolff wird 1921 in Berlin geboren. Anfang 1943 erreicht den deutschen Juden der Deportationsbefehl. Er landet im Konzentrationslager Monowitz bei Auschwitz. Dort durchleidet er die Grausamkeiten des Naziregimes. Durch eine Reihe glücklicher Zufälle überlebt er. 1946 folgt er Mutter und Schwester nach Haifa. Nach der Teilung Palästinas in einen israelischen und einen arabischen Teil kämpft er beim israelischen Militär. 1957 kehrt er nach Deutschland zurück, studiert und macht in der Elektroindustrie Karriere.

 

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Hans-Walter Herrmann - Püttlingen in bewegter Zeit

 

Die Zeit vom Ende des Ersten Weltkriegs bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs stellt einen der wichtigsten Abschnitte der saarländischen Geschichte dar, wurde doch zum ersten Mal das Industriegebiet an der mittleren Saar vom deutschen Staatsgebiet abgetrennt und einer Sonderverwaltung, der vom Völkerbund berufenen, internationalen Regierungskommission, auf die Dauer von 15 Jahren unterstellt.

 

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Bernhard Trittelvitz - Meine Patienten die Kumpels und ich

 

Dr. Bernhard Trittelvitz stammt aus Rügen. Nach Medizinstudium und vier Jahren als Assistenzarzt kommt er für die Knappschaft 1907 in die damals zur Rheinprovinz gehörende Gegend. Bis 1934 arbeitet er als Allgemeinarzt in Spiesen und Elversberg. Mit Humor und Einfühlungsvermögen und dem Blick von außen berichtet er seine Erlebnisse in diesem Zeitraum. Er schaut den Leuten auf den Mund, erfasst die Schicksale, die seine Patienten in die Praxis mitbringen.

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Harro Wilhelm - Von Frühbeeten und Spätschichten

 

Vierzehn Jahre lang sammelte Harro Wilhelm Daten und Geschichten aus der saarländischen Gartenbauszene. Er wollte die Wurzeln seines Berufs kennen lernen. Daraus ist ein Buch entstanden, das für den Hobby- und Berufsgärtner, aber auch für den interessierten Laien seinen Reiz hat. Es berichtet über die Entstehung des Gartenbaus von der Sesshaftwerdung des Menschen bis ins 21. Jahrhundert und endet natürlich dort, wo die Geschichte des Autors angefangen hat, im Saarland. Das reich illustrierte Buch dient als spannende Lektüre und als Nachschlagewerk und ist mit seinen Exkursen und Kurzgeschichten übersichtlich und informativ gestaltet. 

 

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Gräbner/Hartung - Foto:Hartung

 

Fritz Walter, Uwe Seeler, Franz Beckenbauer, Gerd Müller, Pele, Platini und Maradona. Ferdi Hartung hat sie alle abgelichtet, oft in spektakulären Momenten. Die großen Fußballzeiten der Region, ob vom 1. FC Saarbrücken, aus Homburg, Völklingen oder Neunkirchen, profitierten vom Gespür des meisterhaften Fotografen für den richtigen Augenblick. 

 

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Werner Klemm/Hans-Dieter Eggers - Nicolas Custers unfreiwillige Fahrt nach Amerika

 

Anno 1796. In Frankreich wütet immer noch die Revolution. Die Grenzregion westlich der Saar gehört zur französischen Republik. Priester dürfen nicht zwei Herren dienen: die Republik verlangt den Eid auf die Verfassung, Papst Pius VI. verbietet ihn. In dieser Situation übernimmt der junge Franziskanermönch Nicolas Custer die Pfarrei Itzbach, ohne den Eid zu leisten. 1797 schlägt der Staat zu. Custer wird zur Deportation nach Französisch-Guyana verurteilt.

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Jenal/Hoppe - Wolfsfreund: Werner Freund und seine Wölfe

 

1977 legte der Tier- und Verhaltensforscher Werner Freund mit Hilfe der Stadt Merzig/Saar und einem Freundeskreis vier große Freigehege an, in denen sich heute europäische Wölfe, weiße Alaskawölfe, kanadische Timberwölfe und die sehr seltenen indischen Wölfe tummeln. Freund erforscht seither auf weltweit einzigartige Weise das Verhalten der Tiere, lebt als „Wolf unter Wölfen“ mit ihnen zusammen, teilt ihren Alltag und hat sie groß gezogen. 

 

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Dieter Gräbner/Stefan Weszkalnys - Der ungehörte Zeuge: Kurt Gerstein

 

In der ersten Szene in Rolf Hochhuths Doku-Drama „Der Stellvertreter“ sucht der SS-Offizier Kurt Gerstein den päpstlichen Nuntius Cesare Orsenigo in Berlin auf, um ihn darüber zu informieren, dass „täglich mehr als zehntausend Juden ermordet, vergast“ werden. Der Versuch misslingt. Nach dem Krieg schreibt er im sog. „Gerstein-Bericht“ seine Erinnerungen aus der Zentrale des Massenmords nieder. Am 25. Juli 1945 wird er in seiner Gefängniszelle in Paris tot aufgefunden. 

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Ilka Hoffmann - »Gute« Jungs kommen an die Macht, »böse« in die Sonderschule

 

Nicht zuletzt die Ergebnisse der PISA-Studie haben deutlich gemacht: Schulversager sind meistens männlich. Die Autorin untersucht mögliche Ursachen für das Scheitern männlicher Kinder und Jugendlicher an den schulischen Anforderungen. Der Fokus der Überlegungen richtet sich allerdings nicht auf die vermeintlichen Defizite der Schulversager. 

 

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Johannes Meiser - »Auch dafür danke ich dem lieben Gott«

 

Johannes Meiser (1855-1918) hat als Bergmann den Wandel zur industriellen Produktion der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erlebt und erlitten. Er war Zeitgenosse der gewerkschaftlichen Organisierung unter Nikolaus Warken. In seiner Militärzeit konnte er den engen regionalen Horizont erweitern. Humor und Milde durch seinen Gottesglauben lassen die Erinnerungen nicht als Abrechnung, sondern als lebendigen Rückblick in eine entschwundene Zeit erscheinen. Heidelinde Jüngst-Kipper (†) und Dr. Karl Ludwig Jüngst haben dieses sozialgeschichtliche Juwel sorgfältig und mit Liebe ediert.  

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Gerd Schäfer (Hrsg.) - Dickwanst und Nassauer

 

Friedrich Schöll (1766–1833) wurde im zur Grafschaft Nassau-Saarbrücken gehörenden Harskirchen geboren. Er war der erste Verleger Alexander von Humboldts und eine der schillerndsten Figuren des Geisteslebens Deutschlands und Frankreichs zwischen Französischer Revolution und Wiener Kongress. Heute ist er zu Unrecht weitgehend vergessen. Gerd Schäfer hat einen autobiographischen Text von 1821 wiederentdeckt. Er wird ergänzt um ein bildhaftes Porträt Schölls von Felix Eberty, ein Vorwort und einige Abbildungen, die das Leben dieses außergewöhnlichen Grenzgängers in einem ansprechenden Bändchen plastisch werden lassen. 

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Gerd Stehle - Telemachs Söhne

 

Jean-Marie, der junge Franzose und der Saarbrücker Bub Hans begegnen sich 1934 - als Gegner bei einer Schülerprügelei. Die erzählten Episoden spiegeln europäische Geschichte aus den Jahren vor den großen Entscheidungen der Saarabstimmung 1935, der Niederlage Deutschlands 1945 und der zweiten Saarabstimmung 1955. Saarbrücken, Berlin, Paris, die Provence, Roscoff und andere Orte liefern das Lokalkolorit für die bewegenden Lebensläufe zweier junger Männer, die von Erbfeindschaft nichts mehr wissen wollen.

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Ruprecht/Hille (Hrsg.) - 50 Jahre Augenheilkunde

 

Vor 50 Jahren, am 1. November 1955 wurde der Lehrstuhl für Augenheilkunde an der Universität des Saarlandes mit Herrn Professor Dr. W. Kreibig besetzt. Im Jahre 2005 wird deshalb das 50-jährige Bestehen der Universitäts-Augenklinik an der Medizinischen Fakultät, dem Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg (Saar), feierlich begangen. 

 

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Gad Ehrlich - Abrascha und Mr. Cowan

 

Major Cowan, ein jüdischer Don Quijote führt eine britische Kompanie im Wüstenkrieg in Nordafrika zwischen 1941 und 1943. Aber der eigentliche Strippenzieher innerhalb der mit Juden bestückten Kompanie ist Abrascha, Automechaniker und Kibbuznik.

 

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Carola Stahl - Die Eidechse

 

"Eidechsen wächst der Schwanz nach!“, hatte der Großvater gesagt, und er hatte recht behalten. Dies ist das schlüssige Sinnbild für Norbert Bieschs Lebensgeschichte, aufgeschrieben von Carola Stahl. Die Jahre der Kindheit mit Krieg und Evakuierung, die Lehre im Eisenwerk „Völklinger Hütte“. Erzählt wird von Liebe, Familie und harter Arbeit. Während der Genesung nach einem Arbeitsunfall ziehen die Bilder des Lebens an ihm vorbei.

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Schuh/Schlinkmann - Das Journal des Philippe des Vigneulles

 

Eine Übersetzung des im Metzer Altfranzösisch von Dr. Heinrich Michelant herausgegebenen "Gedenkbuches des Metzer Bürgers Philippe von Vigneulles" aus den Jahren 1471 bis 1522.  Nach der Handschrift des Verfassers 1852 in der Bibliothek des Literarischen Vereins zu Stuttgart als Band 24 erschienen.

 

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Nicole Horenburg - Aborigines und Zivilisationskrankheiten

 

Mehr als 200 Jahre nach der ersten europäischen Besiedlung ist die australische Gesellschaft geprägt von den Gegensätzen zwischen den ehemaligen Kolonialisten und den Ureinwohnern. Die Aborigines sind häufig Armut, Arbeitslosigkeit und Krankheit ausgesetzt und leben am Rande der Gesellschaft. Trotz der angestrengten Versuche seitens der Regierung, die soziale Benachteiligung auszugleichen, hat sich während der letzten Jahrzehnte nicht viel an der Situation der Aborigines geändert. 

 

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Marlies Krämer - Tausend und ein Frauenleben

 

Tausend und ein Frauenleben erzählt von Kindheit, Jugend und Erwachsenwerden. Marilu, hinter der sich unschwer die Biographie Marlies Krämers erkennen lässt, wird geprägt durch Gewalt, Krieg und Entbehrungen. Darin entspricht sie dem Bild ihrer Generation. Doch Marilu entdeckt ihren Wert als Frau und rebelliert gegen veraltete Rollenklischees. Mit dem Rücken zur Wand kann für sie der Weg nur nach vorne gehen.

 

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Kathrin Jacob - Putschebliemsche & Co... Stirbt der Dialekt?

 

Wörter und Phrasen, die für den Dialekt in Neunkirchen/Saar typisch sind, hat Kathrin Jacob in ihrer empirischen Untersuchung zusammengetragen und untersucht, ob und wie sie heute verwendet werden. Zwar bietet der Neunkircher Dialekt aus sprachwissenschaftlicher Sicht keine Besonderheiten. Doch fördert gerade die Begrenzung auf den Neunkircher Sprachraum interessante Erkenntnisse zur Dialektentwicklung zu Tage. 

 

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Adele Thelen - Glück am Abgrund

 

Im Telegrammstil entfaltet sich die Abenteuerlichkeit des Lebens der Adele Thelen, aus dem sie in diesem Buch auf 180 Seiten berichtet. Ursprünglich als Bericht für ihre Kinder und Kindeskinder aufgeschrieben, wurde sie von vielen Seiten ermutigt, den Text einem größeren Publikum zugänglich zu machen. Besonders bewegend schildert sie die Zeit ihres Lebens, die sie als Kind und Jugendliche erlebte. Zwischen ihrem Wunsch nach heiler Welt und harmonischem Familienidyll und der exponierten Position, die die Familie durch die politische Tätigkeit des Vaters inne hat, schieben sich Macht und Gewalt der Nationalsozialisten.

 

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Herbert Rätz - Die Religion der Reinheit

 

Der Historiker Herbert Rätz untersucht in seinem Buch die ideellen, personellen und institutionellen Verbindungen zwischen den verschiedenen Erscheinungsformen des Phänomens, das er die "Religion der Reinheit" genannt hat. Die Weltanschauung, die dem zugrunde liegt, ist rechtsradikal und identisch mit den Versatzstücken, die in der Esoterik als "Geheimwissen" gehandelt werden. Das Buch heißt "Religion der Reinheit" weil das Phänomen tatsächlich religiös und nicht politisch ist. 

 

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Claudia Buhles - »… nur wahr möchte ich schreiben …«

 

Wie lebte der Mann, der uns durch seine genauen Beobachtungen der NS-Zeit bekannt und durch seine unverstellte Introspektion vertraut geworden ist, in den Jahren vor der Epoche, die für uns den Inbegriff der Barbarei darstellt? Hatte die Weimarer Republik einem kritischen Intellektuellen einen angemessenen Freiraum zur Entfaltung geboten? Was beschäftigte Victor Klemperer privat, beruflich, politisch?  Claudia Buhles hat die Tagebücher Victor Klemperers 1918-1932 in den zeit- und mentalitätsgeschichtlichen Rahmen eingeordnet und beantwortet umfassend die Fragen, die seine Lebenssituation und seinen Erfahrungshintergrund betreffen. 

 

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Thomas Döring - Handlungspotentialität und Gerechtigkeit

 

Gesellschaftliche Einfluss- und Gestaltungsmöglichkeiten schließen immer auch normative Fragen ein, in welcher Art und Weise Akteure im Rahmen der Planung und Zielrealisierung beteiligt sind. Idealtypisch lässt sich ein systematischer Zusammenhang zwischen Gerechtigkeitsurteilen und Einschätzungen der Handlungspotentialität personaler und gesellschaftlicher Instanzen formulieren, der sich auch empirisch bestätigt. 

 

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Uwe Tobä - Zwischen Stoppuhr und Spaltaxt

 

Waldarbeiterausbildung im 20. Jahrhundert

Eine interdisziplinäre Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung der forstlichen Arbeitswissenschaft und berufs- und arbeitspädagogischer Entwicklungen, Grundlagen und Begründungen. Tobä widmet sich einer selten betrachteten geschichtlichen Nische.

 

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Dolly Hüther - Dolly, ess dei Supp

 

Dolly Hüther ist zu beneiden. Wo andere mühsam recherchieren, reagiert sie aus der Situation heraus, spricht an, was ihr nicht passt und erhält manches Mal überraschende Antworten, die sie an uns weiterreicht. Ganz sicher hat diese unbekümmerte, frische Art, in der sie auch schreibt, damit zu tun, dass sie aus einer langen Lebenserfahrung heraus schreibt und dass sie ihre unverwechselbare Sicht auf das Leben hat. Der Urgrund, auf dem sie steht, ist ein Feminismus, der sich aus dem Protest gegen Ungerechtigkeiten speist und fernab aller modischen Attitüden nach dem fragt, was wichtig ist für ein menschliches Leben.

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Marlies Krämer - Wirbel im Blätterwald

 

"Wer was bewegen will, muß sich selbst bewegen" lautet das Motto des Buches "Wirbel im Blätterwald", zu dem Reinhard Klimmt (ehem. Ministerpräsident des Saarlandes) das Vorwort geschrieben hat. Marlies Krämer hat von 1985 bis 2003 Leserinnenbriefe geschrieben, die sich mit allen Bereichen des Lebens befassen: Gleichberechtigung, § 218, Atomkraft, Krieg/Frieden, Umwelt-/Naturschutz, Gesundheit und vielem mehr. Die Briefe wurden von vielen Zeitungen in Ost und West veröffentlicht. Entsprechend zahlreich und unterschiedlich sind die bundesweiten Reaktionen und Kommentare dazu.

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Siegfried Zabransky (Hrsg.) - SGA-Syndrom

 

In der vorliegenden Monografie »SGA-Syndrom« werden die Beiträge des 1. SGA-Workshops (Februar 2003) der interdisziplinären SGA-AG Berlin – Erlangen – Frankfurt – Gießen – Homburg zusammengefasst. Definition, Ursachen und Folgen des SGA-Syndroms werden auf der Basis aktueller Forschungsergebnisse diskutiert. 

 

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Uwe E. Schmidt - Der Wald in Deutschland im 18. und 19. Jahrhundert

 

Weltumspannende Verteilungskämpfe um Erdöl sind uns geläufig; in vielen Regionen der Erde gehen Waldfläche und Holzaufkommen dramatisch zurück. Wasser, "blaues Gold" der Zukunft, wird zur großen neuen Konfliktquelle des 21. Jahrhunderts. Die aktuelle weltweite Ressourcenproblematik hatte ihre Vorläufer:  Während heute die deutschen Wälder nachhaltig bewirtschaftet werden, Waldfläche und Holzvorräte zunehmen, war der Wald in Deutschland im 18. u. 19. Jhdt. eine sich gebietsweise bedrohlich verknappende Ressource. 

 

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Heiko Breit - Gerechtigkeit und Natur

 

Was hat Gerechtigkeit mit Natur zu tun? Heute stehen sie für den Gegensatz von normativem und deskriptem Wissen, obwohl sie ursprünglich gar nicht so klar voneinander getrennt waren. Wegen der in der "Risikogesellschaft" diskutierten Frage eines "vernünftigen" Umgangs mit äußerer Natur (Wirtschaft und Ökologie), zweiter Natur (Kultur) und innerer Natur (Psyche) benötigen die Pole jedoch eine Überbrückung, auch wenn sie analytisch Gegensätze bleiben. 

 

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Petra Werle - Zum beruflichen Selbstkonzept des Schulleiters

 

Die wissenschaftliche Forschung interessierte sich viele Jahre kaum für die Funktion und die Rolle der Schulleitung. Es gibt zwar einige Publikationen, jedoch lässt sich – zumindest was den deutschsprachigen Raum angeht – ein deutlicher Mangel an empirisch gesicherten Ergebnissen feststellen. In der derzeitigen, immer nachdrücklicher geführten Diskussion über die „Qualität von Schule“ kommt der Schulleitung im Entwicklungsprozess einer Schule eine Schlüsselrolle zu. Die mit den neuen Anforderungen an die Einzelschule einhergehende Forderung nach einer Neupositionierung von Schulleitung setzt jedoch eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Berufsbild des Schulleiters voraus. 

 

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