Kurt ist gestorben: das Herz. Und was macht Fred, sein ewiger Widersacher? Stöbert in Fotoalben aus den Fünfzigern. Was verband die beiden Alten?  Freds Enkel Joris weiß nur von politischer Gegnerschaft. Aber Joris fremdelt mit seiner saarländischen Heimat, er war lange fort und hadert – doch er ist nicht der Einzige. Mitten im Dorf sollen Asylbewerber unterkommen. Widerstand formiert sich, zu den Initiatoren gehörte der verstorbene Kurt.  Plötzlich werden Zweifel an seinem natürlichen Tod laut. 

 

Die Polizei ermittelt auch gegen Joris, weshalb der selbst mit Recherchen beginnt. Und die ziehen ihn unaufhaltsam in die Vergangenheit – sowohl des Saarlandes, als auch in die seiner eigenen Familie. Es gilt Licht ins Dunkel des Jahres 1955 zu bringen, als jugendliche Liebe und Eifersucht in einer Nacht enden, die alles verändert.

 

»55 ist kein klassischer Krimi, die Aufklärung des Mordes tritt hinter Joris’ Geschichte zurück und ist am Ende nur der Anlass, der Imbsweiler dazu dient, mit sehr viel Sympathie und Einfühlungsvermögen für seinen Protagonisten das Bild des Suchenden zu zeichnen – und auch zurückzublicken auf ein bedeutendes, spannendes Kapitel der saarländischen Vergangenheit.« Saarbrücker Zeitung

 

ISBN 978-3-95602-076-6
254 Seiten, Paperback
13,90€

 


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