Kurt Bohr wurde 1947 bei Birkenfeld geboren. Von 1966 -1970 studierte er Rechtswissenschaften und promovierte 1975 an der Universität Saarbrücken. 1985 wurde er Staatssekretär im Ministerium für Bildung und Sport des Saarlandes, von 1991 bis 1996 leitete er die Staatskanzlei des Saarlandes unter Ministerpräsident Lafontaine. Zwischen 1996 und 2007 war er Direktor der Saarland Sporttoto GmbH.
Kurt Bohr ist seit 1997 Ehrensenator der saarländischen Hochschule für Musik und Theater, seit 1998 Ritter der französischen Ehrenlegion (Chevalier de la Légion d’Honneur), Vorsitzender der Saarländischen Gesellschaft für Kulturpolitik und Herausgeber des Kulturmagazins Opus.
Zu seinen bisherigen Veröffentlichungen zählen „Föderalismus“, 1992 (Hg. Kurt Bohr), „Nationale Rundfunkordnung oder europäischer Medienmarkt“, 1993 (mit Nedden/Büscher), „Europäische Medienpolitik im Licht der Maastricht Entscheidung“, 1995 (mit Brühmann/Dörr).