*15.04.1941 †12.04.2008
Bert Berkensträter wurde am 15. April 1941 in Neuwied am Rhein geboren. Zwischen 1947 und 1955 besuchte er die Sonnenland-Volksschule und von September 1955 bis Juli 1957 die Städtische Kaufmännische Berufsfachschule in Neuwied. Danach absolvierte er von 1957 bis 1960 eine Industrie- und Verlagskaufmannslehre beim Koblenzer Mittelrhein-Verlag (Rhein-Zeitung).
Nach seiner Ausbildung arbeitete Bert Berkensträter von 1960 bis 1961 als Verlagskaufmann in Koblenz, von 1961 bis 1962 beim Verlag M. Dumont Schauberg in Köln (Kölner Stadt-Anzeiger). Danach bis Juni 1963 bei der Verlagsanstalt Cerfontaine in Aachen (Aachener Nachrichten).
Am 15. Juni 1963 heiratete er in Koblenz Heidi Aretz, mit der er bis zu seinem Tod zusammenlebte.
Als Werbetexter war Bert Berkensträter vom 1. Oktober 1963 bis zum 31. Juli 1964 bei der Gesellschaft für Werbung und Verkaufsförderung in Bonn und vom 10. Mai 1965 bis zum 31. Dezember 1966 in gleicher Funktion bei der Parkring-Werbung in Wien angestellt. 1967 war er für einige Monate fester Honorar-Mitarbeiter für das Magazin twen in München. Seit 1967 war Bert Berkensträter als freier Texter und Schriftsteller, seit 1970 auch als freier Journalist und Fotograf tätig.
Er unternahm zahlreiche "Lebensstudienaufenthalte" und Reisen von bis zu sechs Monaten durch mehr als achtzig Länder in Europa, Afrika, Amerika, Asien und Ozeanien. Er veröffentlichte Texte und Reportagen in diversen Zeitungen und Zeitschriften Deutschlands, der Schweiz und Österreichs (Die Zeit, Frankfurter Allgemeine, Süddeutsche Zeitung, Weltwoche, Die Presse).
1969 wurde er mit dem Sonderpreis für Aphorismus der Österreichischen Jugendkulturwoche in Innsbruck ausgezeichnet.
Bert Berkensträter starb am 12.04.2008 in Wien.
Literarische Beiträge erschienen in diversen Anthologien, u.a.:
Einzelpublikationen:
Im Conte-Verlag erschien 2006 von Bert Berkensträter „An der Küste“. Es sind 40 kurze Meer-Geschichten, die an den Küsten dieser Welt von Australien bis Vanuatu spielen. Spezielle Momente verbinden sich mit eindringlicher Schilderung von Ort und Atmosphäre zu einem kurzen, dichten Eindruck, für die seine Reisen Vorlage und Hintergrund gaben.